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Nona Fernández
Die Toten im trüben Wasser des Mapocho
Roman
Originaltitel: Mapocho Aus dem chilenischen Spanisch von Anna Gentz Nachwort von Christiane Barnaházi Deutsche Erstausgabe
Mapocho ist der Name des Flusses, an dessen Ufern Santiago de Chile erbaut wurde. In Nona Fernández’ Roman wird er nicht nur von den Abwasserkanälen der Stadt, sondern auch vom Dunkel der Vergangenheit gespeist. Leichen, Mythen und persönliche Schicksale treiben darin. Der Roman verwebt Geschichten von unter General Ibáñez verschleppten Transvestiten, von einem inzestuösen Geschwisterpaar, versklavten Gefangenen, einem selbstmordgefährdeten Historiker und einem auf der Suche nach seinem Kopf umherstreifenden, enthaupteten Häuptling der Mapocho-Indianer zu einem bunten Mosaik, das einem Gemälde gleicht – mal grotesk und provokativ, mal sanft und fast zärtlich.
Nona Fernández packt, beim Umblättern der ersten Seite, den Leser an der Hand, zieht ihn tief in ihre Geschichte und lässt ihn bis zum Ende nicht mehr los.
Nachdem Nona Fernández bereits in PERSPEKTIVENWECHSEL No2 Frauen! mit ihrer Erzählung der Himmel im deutschsprachigen Raum in Erscheinung trat, erscheint nun ihr mit dem PREMIO MUNCIPAL DE LITERATURA ausgezeichneter Roman bei Septime. (Der PREMIO MUNCIPAL DE LITERATURA, ein Preis den u. a. auch ihr Landsmann Roberto Bolanño erhielt).
Mit bedrucktem Vor- und Nachsatz [erste Auflage]
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