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Pascal Garnier
Mond gefangen in einem toten Auge
Roman
Aus dem Französischen von Michael von Killisch-Horn
Hätte Martial die Wahl gehabt, wäre er nicht nach Les Conviviales gezogen. Doch Odette war begeistert von der Idee eines brandneuen Seniorenwohnheims in Südfrankreich. Anfangs fühlt es sich wie ein großer Fehler an: Sie sind die einzigen Bewohner und schon bald verstärken die Versäumnisse des Hausmeisters die Langeweile der Isolation. Schließlich aber ziehen die ersten Nachbarn ein und der Alltag wird deutlich interessanter und angenehmer. Bis sich schließlich ein paar Roma direkt vor dem Heim mit ihren Wohnwagen niederlassen …
Das Haus war stets Schauplatz eines turbulenten Gefühlschaos: Zwangsstörungen, verborgene Wunden, eingebildete Bedrohungen von außen. Bis zu jener Nacht, die furchterregender war als alle anderen, und sich im Auge des Hausmeisters der Mond spiegelte …
Mit viel Humor und Feingefühl zeichnet Pascal Garnier trotz der Düsternis des Themas das Porträt einer Generation, der Glück wie eine Ware verkauft wird.
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